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MTV Luhdorf/Roydorf 2.0 - TSV Heidenau II 6:0 (3:0)

Nach vier Siegen in Folge empfingen wir am letzten Sonntag die Zweitvertretung aus Heidenau. Nach den letzten griffigen Auftritten gingen wir gegen den Tabellenvorletzten natürlich als Favorit ins Spiel, doch das pfiffige Trainerteam warnte uns ausdrücklich davor den Gegner zu unterschätzen. 

Bis auf einen Spieler, den ich in der Öffentlichkeit nicht nenne möchte (sein Spitzname erinnert an eine Latina aus dem Block mit prallen Hintern), hielt sich sogar jeder an das ausgesprochene Alkoholverbot am Samstagabend. Ein Novum in der Geschichte von Luhdorf 2! 

 

Auf Grund dieser hervorragenden Personalsituation hatten Franky und Paddy  regelrecht die Qual der Wahl und entschieden sich für folgende Startaufstellung: 

 

Im Tor, na klar, die "Zu Null" Katze Chris Grimm. Die Viererkette bildeten die noch leicht angeschlagenen JLo, Pascal, Felix M. und Ente. 

Auf der Doppelsechs durften sich nach den fünf Toren in der Vorwoche wieder Niki und Bogi versuchen, während die Flügel heute von Marco und Sergen beackert wurden. Der brutalstarke Bastian begann auf der Zehn und Altmeister Andi bekam den Vorzug vor Kevin im Sturm. 

Neben Kevin nahmen zu Beginn des Spiels Browny, Schulze und Felix K. auf der Auswechselbank Platz. 

 

Auf seifigem Geläuf versuchten wir trotz der teilweise widrigen Verhältnisse unser Spiel aufzuziehen: Viele Pässe, Kombinationen und Torversuche!

 

In der siebten Minute wurde ein solcher Angriff zum Führungstreffer verwertet. Marco löffelt den Ball von links gefühlvoll in den Strafraum und BW10 lässt sich nicht zweimal bitten. Technisch hervorragend knallt er das Ding Volley unter die Latte und lässt seine Farben jubeln. 

In der Folge hatten wir das Spiel zwar zu jeder Zeit unter Kontrolle, doch zählbares sprang dabei lange Zeit nicht heraus - angeblich hätten wir häufiger schießen müssen oder das Spiel über die außen suchen sollen. Wie dem auch sei, in der 30. Minute beendete Andi seine Torflaute von einem Spiel und befördert den Ball in Gerd Müller Manier ins linke untere Eck. 

Kurz darauf durfte sich Bastian ein weiteres Mal in die Torschützenliste eintragen: Schön von Bogi in Szene gesetzt schweißt er das Spielgerät mit viel Übersicht aus 16 Metern in die Maschen. 

Da weitere Torchancen ungenutzt blieben, besonderes die Doppelsechs hatte ihr Pulver in der Vorwoche anscheinend verschossen, und der Gegner nicht einmal gefährlich in unsere Hälfte kam, ging es folgerichtig mit 3-0 zur Pause. 

In der zweiten Halbzeit spielten weiterhin fast ausschließlich wir. Einzig die Torausbeute war ausbaufähig - gerade Niki verzweifelte mit seinen komischen krummen Schüssen an sich selbst. Ob die  Kaltschnäuzigkeit eines Felix Mertke unserem Angriffsspiel in dieser Phase zu mehr Torgefahr verholfen hätte?! 

Also musste wieder unser alter Mann ran um den nächsten Treffer zu markieren, nicht mehr so gut zu Fuß aber im Liegen bestraft er noch jegliche Unachtsamkeit der gegnerischen Verteidigung und stochert den Ball wieder elegant ins Netz. 

Wer bei der Abfolge der Torschützen gut aufgepasst hat, weiß was folgt: 

Bastian spielt den Ball von außen gefühlvoll Richtung Tor, der Ball wird noch ein wenig abgefälscht und es rappelt in der Kiste. 

Wie sollte es anders es sein? Das sechste Tor war wieder unserem Torkrokodil vorbehalten - denn wieder stochert Andi den Ball nach Bogis Vorarbeit irgendwie über die Line. Torriecher 99, Technik 12. 

 

Der Vollständigkeit halber möchte der Autor dieses Artikels noch auf eine weitere Szene des Spiels hinweisen: Beim Stande von 5-0 legt der eingewechselte Popcornfachverkäufer Felix den Ball am Torwart vorbei und spielt quer auf Bastian. Dieser könnte theoretisch einen Purzelbaum schlagen und den Ball dann in Tor unterbringen, doch er legt den Ball völlig uneigennützig ein weiteres Mal quer (Mitspieler gut aussehen lassen!). Leider tippelt Sergen nicht richtig und die Chance ist vertan. 

 

In der Schlussminute kommt der Gast dann auch noch zu einer ernstzunehmenden Torchance, doch Chris vereitelt diese gewohnt lässig mit seinem dicken, langen Arm. 

 

Da ja Erfolg bekanntermaßen sexy macht, durften wir an diesem Tag zahlreiche Fotografen am Höllenberg begrüßen. Wir möchten uns auch auf diesem Wege ganz ❤-lich bei Jörg Wöhncke und Phil Bandow bedanken. In diesem Sinne ein dreifaches gut knips💪. 

 

Verdienter Sieg gegen einen bemerkenswert fairen und angenehmen Gast. Da wir ein Fußballteam sind und uns auch als solches in der Öffentlichkeit präsentieren, haben wir anschließend ein Wasser getrunken und sind nach Hause gefahren.