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Pro und Contra 2:0!

Zwei ziemliche Herausforderungen hatten unsere Herrenteams am Sonntag vor der Brust. Auch wenn am Ende dabei nicht die optimale Punktzahl heraussprang, so lösten es alle Höllenberger insgesamt ordentlich. Die Anzeigentafeln zeigten zweimal ein "2:0". Einmal pro und einmal contra MTV. Unsere "Zweite" trat immerhin beim aktuellen Tabellenführer an und sicher hatte auch das große Luhdorfer "Boßeln" am Vortag ein paar Körner gekostet. Trotzdem bot das Team von Pascal Soetebier in den nagelneuen Trikots dem SC Vierhöfen wie schon im Hinspiel lange Zeit Paroli. Erst in der Schlussphase konnte der Klassenprimus in Führung gehen (69.) und wenig später leider "den Sack" zumachen (78.). Schade. Geradezu gegenläufig verlief die Partie unserer "Ersten/U23". Die Arndt/Hänel-Elf steckt bezogen auf den Spielplan gerade in einer schwierigen Saisonphase. Woche für Woche muss man sich das direkte Verfolgerfeld "vom Leib" halten und darf sich mit Blick "nach oben" dabei möglichst keine Punktverluste leisten. Denn das Führungsduo spielt derzeit stets gegen Teams der unteren Tabellenregion und kommt dabei erwartungsgemäß zu Punkten. Umso wichtiger war schon der Last-Minute-Sieg der Luhdorfer in der Vorwoche. Und eine ähnlich enge Aufgabe wartete nun bei der Bezirksligareserve des TV Meckelfeld. Der Kreisligaabsteiger an sich ist schon ein gefährlicher Stolperstein ... eine noch größere "Stolpergefahr" bot aber deren Sportplatz. Die "Älteren" dürften sich erinnern an manch schlimme "Bolzwiese" der 80er-Jahre. Hier gab es ein "Deja-Vu"! Jeder Schritt eine Herausforderung für den Bandapparat und nahezu kein Ball ohne unberechenbares "gehoppel". Kein Vorwurf an die Gastgeber! Die fanden das eigene "Geläuf" auch nicht lustig und mussten letztendlich genauso genervt damit umgehen. Genau darum ging es also für unsere Youngster: "Damit umgehen!" Bloß nicht auf das spielerische Moment hoffen, denn das war schlichtweg nicht verlässlich möglich. Für die Zuschauer war das Match teilweise zwar eine Zumutung, aber die Luhdorfer schafften es, sich den wichtigen Vorteil einer Führung zu holen. Sascha Krause hatte aus der Distanz satt abgezogen und Henri Manewald staubte den vom TVM-Keeper glänzend parierten Ball zum 1:0 ab (15.). Und nur vier Minuten später köpfte Joshua Weseloh einen getimten Freistoß von Sven Netzlaff zum 2:0 ein (19.). Vor der Pause hatten die Gastgeber ihre stärkste Phase und verpassten zweimal knapp einen Anschlusstreffer. Zur zweiten Hälfte wechselten die Luhdorfer überraschend offensiv. Das Ziel war, den TVM möglichst weit vom eigenen Tor wegzuhalten. Die eigene Abwehr also möglichst von der "Lotterie" knifflig aufsetzender Bälle zu entlasten. Bloß nichts irgendwie "durchhoppeln" lassen. Die Führung konsequent, aufmerksam und aktiv "verwalten" gehört eben auch mal dazu. Sorry, an alle Zuschauer ... aber genau das machten die MTVler. Zumeist diszipliniert. Nicht schön. Aber richtig! Der 2:0-Auswärtssieg wurde eingefahren. Fertig (ausführlicher Bericht jetzt hier unter News/Berichte"). Dass die Partie insgesamt wirklich fair, sauber und verletzungsfrei "über die Bühne" ging, war übrigens nicht zuletzt Schiedsrichter Olaf Lahse zu verdanken, der mit beiden Teams prima klar kam, sodass es trotz der schwierigen Bedingungen zu keiner Zeit problematisch wurde. In der kommenden Woche sind Clauer & Co. letztmalig spielfrei. Und dann geht es bis zum Saisonende inkl. Pokalhalbfinale "Schlag auf Schlag". Umso besser, dass man mit einem Auswärtserfolg in die kurze Pause gehen kann.