Top 1: Platzpflege / Rasenmähen im Februar!

Den wichtigsten Job in den meisten Fußballvereinen hat derzeit ... der Platzwart! Die Regenfluten der letzten Wochen (oder besser Monaten) macht den Rasenplätzen enorm zu schaffen. Jedes Training und jedes Spiel ist eine Herausforderung für jede Grasnarbe. Und vielfach kam es zuletzt schlicht zur "Kapitulation" sprich zu Spielausfällen. Doch die Luhdorfer Fußballer konnten sich auf Platzwart "Dixi" verlassen. In Anbetracht der schwierigen Umstände machte er es möglich, dass unsere Teams das geplante Vorbereitungsprogramm mit wenigen Einschränkungen absolvieren konnten. Die Laufschuhe konnten also weitgehend unbenutzt bleiben und die ungeliebten "Wald- oder Brückenläufe" kamen nicht zum Einsatz. Irgendwo auf dem Gelände fand sich stattdessen meistens ein Plätzchen für die "Ballarbeit". Und Dank "Dixi" wurde sowohl das Testspiel gegen Kreisligist MTV Brackel als auch der spontane Heimrechttausch für das Punktspiel am letzten Sonntag möglich gemacht. Unglaublich wie dazu in nur zwei Tagen zumindest der B-Platz in ein absolut akzeptables "Geläuf" verwandelt wurde. Das musste ihm die "Erste/U23" natürlich zurückzahlen und legte ab der 30. Minute eine sehr überzeugende Partie hin (siehe Top 2). Doch das nächste Heimspiel wartet ja schon und seit dieser Woche geht es nun also auch dem A-Platz an die "Frisur" (siehe Bild). Rasenmähen im Februar? Respekt! Aber, ja, tatsächlich. Dank der guten Pflege ist der Rasen dicht und bereits im Wachstum. Mit etwas Wetterglück könnte somit der A-Platz für kommenden Sonntag zur Verfügung stehen. Fakt ist: In diesem Winter gilt: ´Wohl dem Verein, der einen Kunstrasenplatz hat ... oder eben Platzwart "Dixi"´. VIELEN DANK! 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ende Februar ... da kann man schon mal den Mäher rausholen..."!


Top 2: Hinrunde mit 8:1 beendet!

Das Nachholspiel unserer "Zweiten" in Vahrendorf fiel leider - wie fast zu erwarten war - "ins Wasser". Das gleiche drohte auch unserer "Ersten/U23". Denn bereits am Donnerstag strichen offenbar alle Plätze des FC Este "die Segel". Doch dieses Spiel war bereits zweimal wetterbedingt verschoben worden und stammte noch aus der Hinrunde. Es musste doch nun mal endlich gespielt werden. Also bot der MTV einen Heimrechttausch an und Platzwart Dixi machte sich ab Freitag an die Arbeit. Für den A-Platz kam die Partie zu früh. Aber Dixi schaffte es tatsächlich, den B-Platz zu einen für die Jahreszeit hervorragend spielfähigen Untergrund zu präparieren. Klasse und DANKE dafür! Zum Spiel: Der Kader des Teams gab endlich wieder viele Optionen her und zahlte von Beginn an den Fleiß des Platzwartes mit einer engagierten Leistung zurück. Aber auch die Gäste hatten sich einen beherzten Auftritt vorgenommen. In den ersten 35 Minuten ergab sich daher ein offenes Spiel. In einer Art "Abnutzungsschlacht" hatten die Höllenberger zwar Feldvorteile. Aber der FC tauchte in regelmäßigen Abständen gefährlich vor dem Gehäuse von Robin Hoffmann auf. Allmählich richteten die Trainer sich auf ein 0:0 zu Pause ein. Doch dann funktionierte eine Standartsituation und Leo Clauer schweißte die Kugel volley zur 1:0-Führung ins Netz (35.). Das war ein mächtiger Wirkungstreffer für die ebenfalls junge Gästemannschaft. Denn die Heimelf setzte sofort nach und erhöhte in nur einer Minute durch Sammy Boel auf 3:0 (beide 38.). Kurz darauf kamen die Este-Kicker per 50:50-Strafstoß zu einem Treffer und auf 1:3 heran (43.). Nach der Pause machte sich sofort die stark besetzte Bank der Luhdorfer bemerkbar. Der eingewechselte Marc-André Böhme wurde gleich bei seiner ersten Aktion im Strafraum angegangen. Ebenfalls ein 50:50-Strafstoß. Kapitän Clauer verwandelte zum 4:1 (49.) und damit zur Vorentscheidung. Das war nicht mehr aufzuholen. Im Gegenteil. Jetzt spielte die Arndt/Hänel-Elf frei auf und erhöhte das Ergebnis mit schön herausgespielten Treffern von Boel (2) (51. und 67.), Marius Koch (80.) und nochmal Clauer (89.) in regelmäßigen Abständen auf einen 8:1 Endstand (ausführlicher Bericht jetzt hier unter News/Berichte"). Diesen Abstand hätte in der Anfangsphase wohl niemand vorhergesagt und er fiel aus Sicht der engagierten Gäste sicher zu hoch aus. Gemessen an den vielen Torchancen und der Überlegenheit der MTVler in der zweiten Halbzeit war der Endstand in dieser Höhe aber auch nicht "vom Himmel" gefallen. Nach der oft mäßigen Chancenverwertung in der Hinrunde traten Weseloh & Co. hier diesmal einfach klar verbessert auf. Mit diesem letzten Spiel der Hinrunde konnten die Luhdorfer den Abstand "nach oben" um 3 Punkte verkürzen. Und auch der Rückstand im Torverhältnis ist auf "Schlagdistanz" gebracht. Übrigens: Lediglich die Gästebank wurde einmal vom sehr guten Schiedsrichter, Torben Aschendorf, verwarnt. Ansonsten kamen beide Teams ohne gelbe Karten aus. Wir finden, dass dies unbedingt mal eine Erwähnung und ein Lob wert ist. Am kommenden Sonntag starten unsere Teams mit einem Heimspieltag jeweils gegen Eintracht Hittfeld in die Rückrunde. Bis dahin ist wahrscheinlich auch der A-Platz am Höllenberg fit genug. Also vormerken: Sonntag, 03. März, ab 13.00 Uhr! Bis dann!

      

Wir wünschen Euch eine schöne Vorfrühlingswoche!

Euer

MTV Luhdorf/Roydorf

- Fußballsparte - 

 

 

 

 

 

 

 

 


Top 3: "Wir bleiben!"

Nach Innen und nach Außen war das eine erfreulich frühe und klare Botschaft: Der aktuelle Kader unserer „Ersten/U23“ hat sich bereits für die nächste Saison 2024/25 festgelegt und macht geschlossen weiter! "Wieso auch nicht?“, stellt Kapitän Leo Clauer klar. „Wir haben hier in kurzer Zeit einiges geschafft und aufgebaut. Außerdem hat jeder von uns schon in der Jugend hier gespielt und/oder wohnt direkt im Ort. Die Luhdorfer Zuschauer unterstützen uns und haben Lust auf das Projekt, der Support vom Verein ist prima, unser Platzwart zaubert einen tollen Rasen, die Trainingsbedingungen und -beteiligungen stehen dem eines Kreis- oder Bezirksligisten ganz sicher in nichts nach.“ Und das sei nur ein kleiner Ausschnitt an guten Argumenten, so Clauer. Trotz diverser Abwerbungsversuche sah daher keiner der Spieler, wo der Vorteil eines Vereinswechsels liegen sollte. Aber, hey, Kreisliga oder Bezirksliga? Einfach als Spieler in die höhere Liga wechseln. Das ist doch wohl besser als 1. Kreisklasse, oder? - „Okay, das Argument kommt natürlich oft. Aber so reizvoll ist das allein nun auch nicht. Insbesondere in den Mittelfeld- oder gar Abstiegszonen und dazu dann die weiteren Wege. Für mich persönlich war das keine Überlegung,“ meint ein Mitspieler, der damit bereits durchwachsene Erfahrungen gemacht hat. Auch Routinier Sascha Krause bleibt „an Bord“ und kann nachvollziehen, was die Kollegen beschreiben: „Ich hatte von Kreis- bis Landesliga gute und weniger gute Stationen in meiner Fußballzeit und dachte nach einigen Verletzungen durchaus ans Aufhören. Da musste ich vor zwei Jahren ja hier eigentlich nicht nochmal in der 3. Kreisklasse anfangen. Aber ganz ehrlich, dieses Team machte mir von Beginn an so unfassbar viel Spaß, dass ich gerne noch länger weitermache,“ sagt Krause. Zumal ihm als Ur-Luhdorfer auch die positiven Veränderungen im Umfeld des Vereins freuen. „Mit dieser Mannschaft und Ausrichtung hat sich hier endlich wieder was getan, das zu unserem Verein passt und viele mitnimmt.“ So sehen das auch die Trainer Thorsten Hänel und Michael Arndt. Und aufgrund der Zuverlässigkeit sowie der positiven Einstellungen ihrer Spieler hat daher folgerichtig auch das ganze Trainer-/Betreuerteam für die kommende Saison zugesagt. Natürlich immer auch verbunden mit dem Anspruch, weiter an sportlichen Schritten zu arbeiten. „Nur zum Rumdaddeln, macht es keinen Sinn,“ sagt Hänel. Und genau das seien auch gute Argumente für potenzielle Neuzugänge. Gerade ehemalige JFV-Jugendspieler dürfen sich dabei angesprochen fühlen. "Da ist noch so viel Potenzial, das hervorragend ins Team passen würde," meint Arndt. Denn die sind alle mit der Ausrichtung vertraut und schon in der JFV-Jugend zusammen oft sehr weit gekommen: „Zwei Aufstiege haben wir schon geschafft. Dazu einen Pokalsieg. Aktuell konnten wir erstmals den begehrten Stadtpokal holen und stehen im Halbfinale des Kreispokals. Die Bilanz stimmt! Und wir wollen weiter versuchen oben bzw. bei Titeln mit dabei zu sein,“ fasst es Keeper Robin Hoffmann zusammen. „Höhere Startplätze zusammen zu erspielen, ist einfach der beste Anreiz. Und wenn man mal scheitert, dann wird in der nächsten Saison erst Recht neu angriffen! So war´s bei uns im JFV. Und so macht das hier bei den MTV-Herren auch wieder richtig Spaß!“ Na dann ... bitte weiter so! Und Kapitän Clauer ergänzt: "Also, liebe ehemaligen JFV-(Mit-)Spieler, schließt Euch an. Der Zeitpunkt ist ideal!" 

 


Top 4: Luhdorf schnappt sich den Stadtpokal!!!

Die 37. Ausgabe des "SparkassenCup der Stadt Winsen", allgemein als Stadtpokal bekannt, brachte eine riesen Überraschung: Der MTV Luhdorf/Roydorf begnügte sich als diesjähriger Ausrichter nicht allein mit einer prima Organisation und einem reibungslosen Ablauf. Die junge "Erste/U23" holte sich zusätzlich auch noch den Titel! Angesichts der vielen höherklassigen Favoriten geradezu sensationell! Dabei startete der MTV mit zwei Niederlagen gegen Titelverteidiger TSV Winsen (1:2) und den TSV Auetal (2:4) ziemlich katastrophal ins Turnier. Das interne Ziel "Halbfinale" war weit entfernt. Doch danach fand die Arndt/Hänel-Elf zur notwendigen defensiven Ordnung und überzeugte später auch spielerisch. Erstmal hieß es aber: "Durchbeißen". Das begann zunächst mit einem ersten "Dreier" gegen den TSV Stelle (2:0). Durch ein zähes 0:0 gegen Gruppensieger FC Roddau quälte man sich förmlich ins Viertelfinale. Dass Clauer & Co dort dem MTV Borstel/Sangenstedt stand halten könnten, erwarteten im Zuschauerraum zu diesem Zeitpunkt wohl nur wenige Berufsoptimisten. Erstrecht als ein unglückliches Eigentor zum 0:1-Rückstand führte. Aber die Höllenberger bewiesen ihre Teamfähigkeit, glaubten an sich, kamen zum Ausgleich und spielten anschließend zunehmend selbstbewusster auf. In der Verlängerung (5 Min.) setzten sich die Luhdorfer unerwartet klar ab und kamen mit einem 4:1 ins Halbfinale. Für die MTV-Trainer war es von nun an plötzlich ein leichter Job. "Das Ziel habt Ihr erreicht. OK. Ihr könnt diesen Sieg gegen Borstel jetzt als Höhepunkt eines schönen Tages betrachten und Euch anständig aus dem Turnier verabschieden. Niemand würde Euch das übel nehmen. Aber ... wieso?" meinte Coach Arndt und: "Hier ist viel mehr drin!" Das fanden die MTV-Kicker zum Glück auch ... und zogen es tatsächlich durch! Im Halbfinale ging es gegen den MTV Brackel, der ebenfalls zuvor mit Licht und Schatten agierte. Die verdiente 1:0-Führung ließen sich die Luhdorfer nicht mehr nehmen und zogen mit einem 3:0 ins Finale ein. "Ihr wisst aus der gemeinsamen Zeit in der JFV-Jugend alle ganz genau, wie man solche Endspiele angeht und gewinnt." Viel mehr musste Trainer Hänel dazu in der Kabine nun nicht mehr sagen. Intern bestanden keine Zweifel, dass selbst gegen Bezirksligist Eintracht Elbmarsch der Titel drin ist. Und tatsächlich: Die Luhdorfer gestalteten das Finale auf Augenhöhe und glichen die anfängliche leichte Überlegenheit des Bezirksligisten zusehends aus. Nach der 1:0-Führung kam Elbmarsch zwar postwendend zum 1:1-Ausgleich. Doch das steckten die Höllenberger weg, gingen kurz vor Ende erneut in Führung ... und brachten das 2:1 "nach Hause". Der Rest war ausgelassener Jubel (natürlich folgen in den kommenden Tagen noch ausführliche Berichte, Bilder, Ergebnisse, Torschützen, Turniersplitter etc.). Der Stadtpokal 2024 geht also zum MTV Luhdorf/Roydorf! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 

 


Top 5: Ostermontag: TuS Nenndorf kommt!

Pokalkracher am Höllenberg! Ein weiteres Fußball-Highlight für 2024 kann fix in den Kalender notiert werden. Die Halbfinalbegegnungen zum Kreispokal sind ausgelost worden. Und überraschend noch im Wettbewerb sind ja auch unsere MTV-Kicker, nachdem die Arndt/Hänel-Elf im Oktober völlig unerwartet aber verdient den Titelverteidiger und Seriensieger TVV Neu Wulmstorf aus dem Wettbewerb gekippt hatte (siehe unten). Nun also sozusagen als "Hecht im Karpfenteich" unter den drei verbliebenen Kreisligisten. Damit stand gleich fest, dass Clauer & Co. im Halbfinale ganz sicher Heimrecht haben würden und somit am Ostermontag, 1. April 2024, in Luhdorf ein schönes Pokalfest ansteht. Das Los beorderte dafür nun den TuS Nenndorf an den Höllenberg. Die spielstarke Mannschaft verpasste in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bezirksliga nur sehr knapp. Die Favoritenrolle liegt also entsprechend klar bei den Gästen. Allerdings wird kaum die Chance bestehen, dass Trainer Max Schrader unser junges MTV-Team völlig unterschätzen wird. Vor zwei Jahren stand dieser nämlich als Spielgestalter der Nenndorfer Zweitvertetung selbst noch auf dem Platz, als es zwischen diesen beiden Teams um den Aufstieg in die 2. Kreisklasse ging. In zwei richtig guten Spielen setzte sich jeweils die Heimelf knapp durch. Am Ende gelang unseren MTVlern der Meistertitel und auch das TuS-Team stieg als Vizemeister auf. Nun also das "Wiedersehen" auf einer höheren Ebene. Klasse! Ein schöner Pokalkracher. Wir freuen uns! Also, alle Luhdorfer, Roydorfer, Angehörige, MTV-Sympathisanten und Fußballfreunde... schon mal notieren: Ostermontag, 1. April 2024, Anstoß 15.00 Uhr!      

 


Top 6: Bei Fairness vorn!

Seit Gründung der "U23" in 2021 hat sich das Team nicht nur sportlich gut geschlagen. Vielmehr wurden von Beginn an in den jeweiligen Spielklassen die Fairnesswertungen angeführt. In der laufenden Saison steht die Mannschaft um Kapitän Leo Clauer in ihrer Liga dort erneut vorn. Als nunmehr "Erste" Mannschaft unseres MTV handelt sich der Kader bis dato im Schnitt nicht einmal eine gelbe Karte pro Spiel ein. "Wenngleich diese Wertung zumeist Beachtung findet, legten wir schon bei unseren bisherigen Teams in der JFV-Jugend immer ein Augenmerk darauf," betont Trainer Michael Arndt. Denn Schiedsrichter berichten, dass sie bei der eigenen Spielvorbereitung dort schon hinschauen. "Logisch, dass dann ein negativer Eindruck bzw. ein schlechtes Image ("Treter-Truppe") wohl eher kein Vorteil ist", ergänzt Trainerkollege Thorsten Hänel. Und - nicht zuletzt - wird die MTV-Herren so auch ihrer Vorbildfunktion für die Jugendmannschaften im JFV Borstel/Luhdorf gerecht. Also ... bitte weiter so! 

Seitenwahl der beiden fairsten Teams der 1. Kreisklasse, Eintracht Elbmarsch II und MTV Luhdorf/Roydorf.


Pokal: Luhdorf kippt den Seriensieger!

update! Es war im Vorfeld nicht zu viel versprochen: Am Feiertag gab es einen packenden Pokalnachmittag am Höllenberg, bei dem alle Zuschauer voll auf ihre (Fußball-)Kosten kamen. Insbesondere diejenigen, die den "Underdogs" - also den MTV-Herren - die Daumen drückten. Es war Pokal pur! Engagement, Leidenschaft, Spielfreude, Drama. Auch die Schiedsrichterleistungen waren klasse und ließen die beiden äußerst fairen Spiele gut zur Entfaltung kommen. Also erstmal direkt zum Fazit: Der MTV wurde zum Favoritenschreck und kippte beide höherklassigen Titelverteidiger aus dem Wettbewerb!

Unsere "Ersten/U23" hatte es mit dem etablierten Kreisligisten, Rekord-Pokalsieger und dreimaligen Titelverteidiger, TVV Neu Wulmstorf, zu tun. Natürlich war die Außenseiter-Rolle allgemein klar. Intern sah dies bei der Arndt/Hänel-Elf allerdings ganz anders aus. Dort war man entschlossen, dem Favoriten auch spielerisch auf Augenhöhe begegnen zu wollen. Es brauchte etwa zehn Minuten, um sich an die Kreisliga-Qualität der Gäste zu gewöhnen. Aber von da an sahen die Zuschauer ein völlig offenes Spiel, in dem sich die jungen Höllenberger sogar leichte Feldvorteile erspielten. Insbesondere die mannschaftliche Disziplin, sich genau an die Absprachen zu halten, verschaffte die notwendige Sicherheit. Hier zahlt es sich aus, dass Mannschaft und Trainerteam nahezu komplett aus der eigenen Jugendarbeit kommen. Für "Zählbares" brauchte es allerdings einen 30-Meter-Freistoß vom "Dienstältesten", der flatternd und fies auf das Tor zuhielt. Ein ganz schräges Ding für den Gäste-Keeper und die 1:0-Führung durch Sascha Krause. Kurz vor der Pause fast das 2:0 als Janning Dreusicke eine schöne MTV-Kombination an den Pfosten knallte. Klar, dass die Gäste engagiert aus der Pause kamen. Und als nach einer Stunde der Ausgleich fiel, die MTVler kurz wackelten und in der 67. Minute noch Keeper Robin Hoffmann durch Nasenbruch verloren, schien der Favorit sich durchsetzen zu können. Aber mit Niklas Rudolph brachten die MTVler einen ebenso starken Mann zwischen die Pfosten und erlangten in der verbleibenden Spielzeit wieder Übergewicht und mehrere Einschusschancen für eine Entscheidung. Die wurde dann aber doch ins 11-Meter-Schießen "vertagt", wo die Gastgeber mit den Schützen Serhat Ataykaya, Dreusicke, Sammy Boel und Cedric Schulenburg die besseren Nerven hatten und so ins Halbfinale einzogen. Tolle Sache! Einen ausführlichen Bericht findet Ihr wie gewohnt hier unter News/Berichte!

Zuvor hatte schon unsere "Zweite" geradezu für eine Sensation gesorgt. Denn die Gäste des FC Este 2012 sind Titelverteidiger, kickten im letzten Jahr noch in der Kreisliga und spielen auch aktuell gleich zwei Klassen über der MTV-Zweitvertretung. Von Beginn an zeigte sich aber, dass der Pokal eben doch irgendwie seine eigenen Gesetze hat. Die Reimers-Elf hielt das Spiel überraschend offen und als es mit 0:0 in die Pause ging, hatte sich der doppelte Klassenunterschied quasi "in Luft aufgelöst". Man ahnte nun, dass eine Überraschung möglich war. Prompt ging der MTV durch einen - sorry Nico - Sonntagsschuss von Nico Eggers in Führung (62). Nicht unverdient. Und nur fünf Minuten später erhöhte Marco Ottink sogar auf 2:0 (67.). Erst jetzt im "Alles oder Nichts-"Modus kam der Titelverteidiger ins Rollen und in zehn starken Minuten durch zwei berechtigte Elfmeter zum Ausgleich (73./76.). Mehr passierte aber nicht und es ging ins Elfmeterschießen. Mit sicheren 11ern hatten die Este-Kicker zuvor den Ausgleich erzielt. Doch jetzt scheiterten sie gleich dreimal vom Punkt. Dagegen verwandelten Aik Stohlmeyer, Philipp Barnowski und Felix Köppe für den MTV und sicherten den unerwarteten Halbfinaleinzug (Update: Aufgrund eines formalen Fehlers auf dem Spielbericht, legten die Gäste anschließend Einspruch ein. Leider folgten die Funktionäre des nfv-Kreis Harburg diesem Einspruch und werteten das Spiel um. Es sei hier jedoch klargestellt: Das Spiel war sportlich vollkommen regulär gewonnen worden. Alle MTV-Spieler waren nachweislich regulär spielberechtigt. Es lag also diesbezüglich weder eine Unsportlichkeit noch ein Regelverstoß des MTV Luhdorf/Roydorf vor, sondern lediglich ein eingestandener rein formaler Fehler bzw. ein formales Versäumnis! Schade, dass der Titelverteidiger das sportliche Resultat und das sicher unbefriedigende Ausscheiden nicht akzeptieren konnte und schließlich aufgrund der Formalie das Ergebnis tatsächlich am "grünen Tisch" umgewertet bekam. "Juristisch" war das wohl korrekt so. Ob es dem Sport dient? Das bleibt in der Bewertung jedem selbst überlassen. Doch sollte es nun zu einer Titelverteidigung der Gäste kommen, dann bliebe immer der Beigeschmack, dass das Team sportlich eigentlich bereits ausgeschieden war. Wenn das so noch Spaß macht... na, dann ist es ja gut. Für unsere MTV-Kicker war es trotzdem ein klasse Spiel. Zumindest das kann man ihnen nicht nehmen!). 

 


Impressionen "Früher" - "Heute"!

"Bilder sagen mehr als 1000 Worte". Wenn die ehemaligen Spieler des eigenen Jugendfördervereins (JFV) auch im Herrenfußball beim MTV aktiv und erfolgreich sind, dann macht das viel Freude. Spieler und Verantwortliche hoffen, dass die aktuelle Entwicklung erst ein Anfang ist und dass in den kommenden Jahren viele weitere aktuelle und ehemalige JFV-Jugendspieler ihren Fußballweg auch bei den MTV-Herren fortsetzen! Denn: So macht das einfach Spaß! Also, weiter so! (Schaut gerne auch mal hier!)

 

Cedric Schulenburg als JFV-Kapitän der 2004er bei der Siegerehrung zur Hallenkreismeisterschaft der U12 im Jahre 2016.

 

 

 

 

Der gleiche Spieler rund sieben Jahre später nach seiner Zusage für die kommende Saison 2023/24 am Rande des Stadtpokals 2023 mit MTV-Kluft.


Leo Clauer als Kapitän der 2000er bei der Siegerehrung eines Finalerfolgs gegen Güldenstern Stade bei einem Futsalturnier der U19 in Fredenbeck im Jahr 2019. 

 

Ähnlicher Kader, gleicher Kapitän, andere Halle etwa vier Jahre später im MTV-Herren-Fußball bei der Siegerehrung des SV Thomasburg im Dezember 2022.


Janning Dreusicke (mit Jakob Totschnig) bei der Siegerehrung zum Gewinn des U19-Bezirkspokals für unseren JFV Borstel/Luhdorf im Jahr 2019!

 

 

 

 

 

Die gleichen Spieler (Dreusicke vorn, Totschnig linker Bildrand) nur drei Jahre später im MTV Herren-Fußball bei der Siegerehrung zum Gewinn des Kreispokals.


Rückblick: "MTV schlägt neuen Kurs ein!"

Frühjahr 2021, Luhdorf. Der WA berichtete in seinem Artikel am 18.03.2021 vom Kurswechsel des MTV Luhdorf/Roydorf (ganzer Artikel unter News/Berichte). Hintergrund: Ab der Saison 2021/22 brachte der MTV ein zusätzliches Herrenteam an den Start, das sich komplett aus aktuellen und ehemaligen Jugendspielern unseres JFV Borstel/Luhdorf zusammensetzt. Die Initiative dazu ging im Frühjahr 2020 von ehemaligen JFV-Spielern des Jahrgangs 2000 (siehe Bild rechts) aus. Dieses Team zeichneten sich über Jahre nicht nur durch sportliche Erfolge als Spitzenteam der Landesliga aus, sondern auch durch bemerkenswerten Teamgeist und Zusammenhalt. Sportlich marschierten sie z.B. bis in die Endrunde der Niedersachsenmeisterschaft (3. Platz) und holten als U19 zum Abschluss noch den Bezirkspokal. Viele der Spieler bedauerten es, dass es im Herrenbereich nicht als Team zusammen weitergehen konnte/sollte/durfte. Stattdessen wurde - wie so oft - das eingespielte Team "gesprengt". Bestehende Herrenteams wurden ergänzt, zu Nachbarvereinen gewechselt oder die Schuhe ganz "an den Nagel" gehängt. SOOOO ärgerlich! Aber es blieb ein Gedanke im Hinterkopf: Warum nicht noch mal ZUSAMMEN etwas Neues aufbauen? Egal in welcher Liga! Ab 2020 wurde diese Idee unter dem Arbeitstitel "Reunion" akribisch ausgearbeitet und verfolgt. Die Resonanz war positiv. Innerhalb weniger Tage waren bereits zehn Spieler "an Bord". Schließlich gab auch Fußball-Vorstand Lutz Reimers "Grünes Licht" für das Vorhaben beim MTV. "Dass immer wieder so viele unserer ehemaligen JFV-Spieler die Herrenteams der Nachbarvereine verstärken, ist einfach ärgerlich. Deswegen werden wir diesen Kurs nun gehen," sagte Reimers. Das werde sicher etwas Zeit und Geduld brauchen. Aber das Engagement und der Sportsgeist dieser jungen Spieler sei schnell überaus bemerkenswert und erfrischend gewesen. Mittlerweile sind weitere JFV-Spieler der Jahrgänge 2005, 2004, 2003, 2001, 1998, 1996, 1995 und 1992 im Team aktiv. Mit den Luhdorfern Michael Arndt und Thorsten ("Totte") Hänel übernahmen zwei erfahrene Trainer dieses "U23"-Team und hatten die meisten der Spieler schon in der JFV-Jugend gecoacht und ausgebildet oder kennen sie aus ihrer langjährigen Vorstandsarbeit im JFV. Auch das Luhdorfer "Ur-Gestein" Dieter ("Magge") Pflug ist als Betreuer dabei. Als Torwart-Trainer kam Gerald Jobmann aus Roydorf dazu. In Summe von Beginn an ein interessanter Kader aus aktiven Bezirksligaspielern bis hin zu reaktivierten JFVlern. Alles Teamplayer! In der ersten Saison gab es den angestrebten Meistertitel inkl. Aufstieg in die 2. Kreisklasse sowie einen Kreispokalsieg "als Zugabe". Das war ein prima Startschuss für einen neuen, nachhaltigen Kurs beim MTV. In der Saison 2022/23 nahm das Team als klarer Tabellenführer der 2. KK den Aufstieg bereits in der Winterpause vorweg und übernahm den Startplatz als "Erste Herren" in der 1. Kreisklasse. Sportlich gelang auch dieser Schritt umgehend. Der junge Kader spielte in der neuen Liga die beste Rückrunde aller Teams und verpasste haarscharf und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen zusätzlichen Aufstieg in die Kreisliga. Auch in der aktuellen Saison 2023/24 blieb der Kader KOMPLETT zusammen und lebte die angestrebte "Reunion" weiter. Außerdem kamen von Buchholz 08 und Treubund Lüneburg zwei weitere Talente aus den Jahrgängen 2004 und 2005 dazu!