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"Heiß" war Sonntag nur der Grill!

Der Höllenberg war prima besucht. Kein Wunder. Heimspieltag. Zwei Punktspiele, Sonnenschein und zusätzlich waren unsere Grillprofis wieder am Start. Idealerweise wären jetzt noch viele schöne MTV-Tore und Punkte dazu gekommen. Doch genau hier lag - passend zur Osterzeit - leider der "Hase im Pfeffer". Bereits im ersten Spiel deutete sich früh ein unbefriedigender Spielverlauf an. Nach neun Minuten lag unsere Zweitvertretung bereits 0:1 zurück, wobei ein Abseitspfiff durchaus angebracht gewesen wäre. Diesen Rückstand steckten Mika Schmeichel & Co noch ganz gut weg und kamen vier Minuten später durch Ole Skischus zum Ausgleich (13.). Doch das 1:1 sorgte nicht für Sicherheit. Vielmehr gingen die Gäste von der Elbmarsch kurz darauf erneut in Führung (21.) und erhöhten kurz vor der Pause auf 1:3 (40.). Pause. Frische Motivation zur Aufholjagd holen. Doch nach lediglich zwei gespielten Minuten machten die Gäste mit einem weiteren Treffer "den Deckel d´rauf" (47.). Danach hatte das Match keine großen Ausschläge mehr. Das Tor in der 82. Minuten zum Endstand von 1:5 war als letztes Gastgeschenk lediglich Kosmetik. Abpfiff. Und nun ruhten die Hoffnungen der zahlreichen Zuschauer umso stärker auf unseren Kreisligaaufsteigern, die den abstiegsbedrohten FC Rosengarten empfingen. Aufgrund der Tabellenkonstellation war die Grundordnung der Gäste für die MTV-Coaches nicht sonderlich schwer vorherzusehen. Also waren unsere Höllenberger grundsätzlich auf einen überaus defensiv eingestellten Gast vorbereitet. Allerdings übertrafen die Gäste diese Erwartungen sogar, da der FCR seinen wohl talentiertesten Mittelfeldakteur auch noch in die Abwehrlinie stellte. Dies nahm nun erstmals in dieser Saison Züge an, wie die MTVler es in der 1. und 2. Kreisklasse nahezu jedes Wochenende erlebten. Folglich erreichte die Partie daher von Beginn an tatsächlich nie ein ansehnliches Kreisliga-Niveau. Die Höllenberger nahmen zwar Ball und Heft in die Hand und bemühten sich um einen spielerischen Ansatz, bissen sich aber immer wieder an den disziplinierten Defensivlinien des FCR fest. Gleichzeitig musste die eigene Restverteidigung stets auf der Hut sein, nicht auch noch durch einen Konter in Rückstand zu geraten. Das gelang auch. Aber es fehlte ein eigener Treffer, um mit nur einer Aktion vielleicht doch noch einen "Dreier" zu ziehen. Dies gelang letztendlich nicht, weil es jene fiese 60. Spielminute gab! In dieser Minute schlug das vielleicht spielentscheidende Pendel gleich doppelt heftig gegen die Luhdorfer aus. Zunächst kam es für die MTVler zur eigenen "Monsterchance" des Spiels. Ein Eckball wurde so verlängert, dass Leo Clauer gut frei gespielt war. Zigfach hat der Kapitän schon solche Situation mit verbundenen Augen verwandelt. Die 1:0-Führung schien sicher. Doch diesmal bekam sein Abschluss nicht die entscheidende Richtungsangabe auf den Weg und blieb am FC-Keeper hängen. Und es kam noch schlimmer: Der abgeprallte Ball wurde sofort zum Konter für die Gäste, den Bilal Ballout jedoch aufmerksam unterband. Allerdings fiel er dabei so unglücklich auf die Schulter, dass MTV-Physio Lisa Sauer schnell feststellte, dass besser der Krankenwagen her musste und später die befürchtet schwere Verletzung auch bestätigt wurde. Statt der beruhigenden 1:0-Führung, die mit hoher wahrscheinlich zum Heimsieg gereicht hätte, kam es nun erstmal zu einer fast halbstündigen Spielunterbrechung plus Ausfall der bisherigen MTV-Mittelfeldachse. Vielleicht muss man daher auch Verständnis haben, dass die Partie für die Höllenberger danach nicht mehr so recht in Gang kam. Ohne Frage blieben die Akteure bemüht und versuchten viel. Aber es fehlten Leichtigkeit, Zielstrebigkeit, die letzte Überzeugung und auch etwas Spielglück. Also blieb es beim 0:0 (ausführlicher Bericht jetzt hier unter News/Berichte). Bemerkenswert, dass die Gäste dies wie einen Sieg feierten. Wer hätte das vor Saisonbeginn vermutet? Für die MTVler fühlte sich das Ergebnis unbefriedigend an, zumal auch das Spiel selbst die Zuschauer leider nicht erwärmen konnte. So richtig heiß blieb also heute tatsächlich nur der Grill ... immerhin!


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