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Führungen (fast) verspielt!

Unsere beiden MTV-Herrenteams absolvierten am Sonntag zwei knifflige Auswärtsspiele, machten dabei im Großen und Ganzen eine ordentliche Figur und brachten vor allem Punkte mit nach Hause. Unsere Zweitvertretung spielte gegen Tabellenschlusslicht SG Elbdeich. Um sich selbst vom Abstiegskeller fernzuhalten sollten unbedingt drei Punkte her. Und tatsächlich erzielten Noah Boel & Co. einen Start nach Maß. Bis zur 38. Minute hatten die MTVler einen satten 4:0-Vorsprung rausgeschossen. Boel traf zum 1:0-Blitzstart nach drei Minuten. Dann folgten Treffer von Jan-Ole Henning (28.) sowie ein Doppelschlag von Ole Stein (37./38.). Noch vor der Pause schien "der Drops gelutscht". Daran änderte auch das 1:4 mit dem Halbzeitpfiff nichts. Niemand rechnete damit, dass die zweite Hälfte noch eine Zitterpartie werden könnte. Doch als die Elbkicker in der Schlussphase auf 3:4 herankamen (80./87.) war die Begegnung plötzlich noch mal offen. Zum Glück retteten sich die Luhdorfer in den Abpfiff und nahmen drei wichtige Punkte mit. Ganz so dramatisch war dagegen die Partie unserer "Ersten" in Ashausen nicht. Sicher war, dass sich die SG Scharmbeck/P./A. gegen unser Team wie gewohnt besonders ins Zeug legen dürfte. Allerdings konnten unsere Kreisliga-Aufsteiger nicht wissen, in welcher Besetzung die Landesligareserve der SG auflaufen würden, da die LL bereits am Vortage spielte. Zudem fielen einige bewährte Kräfte der MTVler aus, sodass ohnehin Umstellungen notwendig wurden. Also wählten die Coaches für den Start eine Besetzung, die für eine eher abgeklärte und kontrollierte Spielweise stehen konnte und dies dann auch zuverlässig ablieferte. Wenig Ballverluste, sicheres Passspiel, geduldiges Spiel mit Ball und sehr aufmerksam bei Angriffen des Gegners. Die SG setzte auf lange Eröffnungen und Konter, wurden dazu aber nicht eingeladen. Umgekehrt brachten die Luhdorfer die eigenen Angriffe zwar oft zuende oder kamen zu Eckbällen, waren dabei aber nicht zielstrebig genug. Mehr als ein Abseitstor von Magnus Kruska sowie ein gefährlicher Abschluss von Marc-Andre Böhme entstand bis zur Pause nicht. Die Startelf hatte die MTVler aber planmäßig sicher ins Spiel gebracht und die SG gut beschäftigt. Mit Beginn der zweiten Hälfte wechselten die Luhdorfer nun offensiver und brachten mehr Tempo in die Elf. Dies zahlten sich aus. Allerdings durch einen Standard und einen torgefährlichen Verteidiger, der die verdiente 1:0-Führung herstellte. Ausgerechnet Startelf-Debütant Marcel Heinrich war entschlossen, aufmerksam und auch abgeklärt genug, um einen nicht einfachen Ball zwischen alle Abwehrspieler hoch über die Linie zu schlenzen (59). Kurz darauf scheiterten die Gastgeber mit einem Freistoß am Pfosten. Insgesamt ließen die Höllenberger in der unbedingten Bereitschaft und Konzentration jetzt teilweise etwas nach. Dennoch erschien es mehr als realistisch, dass sich das Team die Punkte nicht mehr nehmen lassen würde. Zumal man frische junge und schnelle Kräfte nachlegte, um selbst für eine Vorentscheidung zu sorgen. Mit dem 2:0 wäre die Partie sicher entschieden gewesen. Und Hochkaräter dafür kamen auch zustande. Der Treffer blieb aber aus. Und so wurde es in den Schlussminuten nochmal unerwartet "wild". Die Gäste liefen in einen Ballverlust und konnten den Umschaltmoment erst im eigenen Strafraum stoppen. Alle umstehenden Spieler waren sicher, dass Serhat Ataykaya sauber geklärt hatte. Doch die Szene hatte insgesamt eine so hohe (Sturz-)Dynamik, dass man ohne VAR ein Foul vermuten musste. Den VAR hatte der Schiri aber nicht und entschied so nicht nur auf Strafstoß, sondern zückte zudem noch die Gelb-Rote Karte. Keeper Hoffmann hatte die Ecke und der Ball ging an den Innenpfosten. Im Nachschuss war ein SGler schneller am Ball. Trotzdem war Hoffmann wieder dran... reichte aber nicht. In Unterzahl bemühten sich die MTVler zwar um eine erneute Führung. Ebenso wie die Gastgeber auf einen weiteren Konter hofften. Beides gelang nicht und die Partie endete mit dem Remis (ausführlicher Bericht jetzt hier unter News/Berichte). Schade für die Luhdorfer, deren Plan schon auf einem guten Weg war. Mit einem zweiten Treffer hätte man sicher von einer "cleveren Leistung" gesprochen. So ärgert man sich über die letzte fehlende Konsequenz, um das Spiel "nach Hause zu schaukeln". Schade. Aber letztendlich machten die MTVler mit Blick auf andere Ergebnisse mit dem Punkt sogar noch ein bisschen Boden. Immerhin ein kleiner "Trostpreis".  


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Höllenberg 2 

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